Das Internet als Gefahr für die Demokratie

In einem längeren Interview, das ich mit dem ORF für sein Programm FM4 geführt habe, kam die Sprache mal wieder auf das Problem der unkontrollierbaren Debatten in Online-Foren. Die Kernfrage war, ob es denn nicht gefährlich und dem demokratischen Diskurs abträglich sei, wenn im Netz jeder – auch alle Trolls, Irren und Extremisten – sich in jede Diskussion einmischen könnten und ob damit dem Populismus nicht Tür und Tor geöffnet würde.

Weil es dazu relativ viel zu sagen gäbe und mir beim Schluss-Statement dieses Interviews nicht richtig viel Zeit blieb, habe ich am vergangenen Wochenende nochmal ein paar systematische Antworten auf dieser Frage zusammengestellt, die bei der „Politischen Notiz“ veröffentlicht und nachzulesen sind.

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Ein Gedanke zu „Das Internet als Gefahr für die Demokratie

  1. Das ist ein wirklich interessanter Beitrag, vielen Dank!
    Sie schreiben, dass in Internetforen „der Mob“ regiert, und das wegen der Anonymität. Dazu fällt mir ein:
    *Auch an der Wahlurne ist man anonym, jedoch würde ich nicht behaupten, dass der Mob regiert. Die Begründung scheint etwas zu hinken. Der wahre Grund ist vielleicht eher, dass nicht immer die tatsächliche Meinung vertreten wird. Häufig wird provozierend argumentiert, um den Gegner aus der Reserve zu locken. Viele wollen sich selbst interessant machen. Zudem probieren viel extremistische Gruppen geziehlt ihre Thesen öffentlich z vertreten.
    *Nicht immer regiert der Mob. Mir scheint das eine Ubertreibung zu sein, denn es gibt viele gute Foren, in denen sachlich argumentiert wird.
    Viele Grüße!

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